+++Unser Rallye-Fahrzeug+++

Baltic Sea Circle – das bedeutet nicht nur 7.500 km im wilden Ritt um die Ostsee, ohne Navi und GPS, die Regeln besagen, dass das teilnehmende Fahrzeug mindestens 20 Jahre alt sein muss.

Für diese Suche haben wir uns über Wochen, intensiv auf den einschlägigen Online-Fahrzeugmärkten rumgetrieben, um das perfekte Gefährt zu finden. Nach langen Überlegungen, womit wir die Reise überhaupt antreten wollen, sind wir im Mai 2018 endlich fündig geworden.

Die Wahl fiel auf einen feuerwehrroten Ford Transit MK1 – Baujahr 1975.

Der Kontakt zum Vorbesitzer Robin wurde kurzerhand aufgenommen. Wir konnten ihm mit unserem Vorhaben sofort begeistern, sodass er uns seinen Ford zum Verkauf angeboten hat und auch erklärte, was seine Beweggründe dafür sind. Geplant war dieser Verkauf nämlich nicht…

Das Fahrzeug sollte nach dem Ankauf von der örtlichen Feuerwehr als Reisemobil für die Familie dienen. Bevor jedoch mit den Umbaumaßnahmen begonnen werden konnte, erhielt die Familie die traurige Nachricht, dass die 5- jährige Tochter Ida an einen unheilbaren Gehirntumor erkrankt ist, und ihr nur noch ein Jahr zum Leben bleibt. Diese Zeit will die Familie natürlich intensiv mit ihr nutzen, sodass aus zeitlichen und finanziellen Gründen ein Verkauf des Fahrzeuges notwendig wurde.

Bewegt von dieser Geschichte haben wir uns, nach Rücksprache mit der Familie, dazu entschieden, dass Fahrzeug Ida zu nennen und sie symbolisch bei unserer Reise um die Ostsee zu führen.

Doch wie kommt der Ford aus der Nähe von Dresden bis in unser beschauliches Lubmin? Hierüber brauchten wir uns nicht lange Gedanken machen, da Robin und ein Kumpel uns das Fahrzeug unbedingt persönlich vorbeibringen wollten.
Gesagt, getan. Nach kurzer Zeit brachten uns die Jungs das Auto, nach einer langen Reise, bis vor die Haustür.
(Dass man selbst in dieser schwierigen privaten Situation so selbstlos ist, können wir gar nicht genug wertschätzen. Als kleines Dankeschön haben wir die Familie eingeladen, einen längeren Erholungsurlaub bei uns zu verbringen…)

Voller Vorfreude sind wir nun gegenwärtig dabei die ersten (Schönheits-)Reparaturen vorzunehmen, um das Fahrzeug auch wieder sicher auf die Straße zu bringen.

About the author: Toni

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