+++ TAG 4 +++

Abfahrt: 8:45 Uhr, Hoting (Schweden), 14.273 km

Ankunft: 20:30 Uhr, Gällivare (Schweden), 14.838 km

Komplett zerstochen von allen Mücken dieser Erde, die sich heute Nacht an unserem Schlafplatz versammelt haben, sind wir relativ gut in den Tag gestartet. So sollte es jedoch nicht bleiben, denn uns erwartete eine ziemlich unappetitliche Tagesaufgabe – die Surströmming-Challenge. Hierbei handelt es sich um einen vergorenen Fisch (Hering) in einer Dose. In einem Supermarkt haben wir uns bereits gestern diese schwedische Delikatesse organisiert. Die Verkäuferin musste dafür extra in die Kühlung gehen und war sehr amüsiert über unser Vorhaben.

Unsere Aufgabe hatte es in sich: Wir müssen die Dose Surstömming öffnen, ein Foto mit dem aktuellen Kilometerstand machen, die geöffnete Dose im Auto transportieren und nach 200 Kilometern ein weiteres Foto mit geöffneter Dose und Kilometerstand machen.

Das öffnen der leicht ausgebeulten Fischdose wurde mit einem zischen eingeleitet, unmittelbar danach zog dann der Geruch in unsere Nase. Vergleichbar war dieser Gestank mit Dixi-Toiletten…ungeleert…nach mehreren Tagen Festival.

Schnell ein Foto gemacht und die Dose fest in eine Tüte gewickelt haben wir die 200 km mit dem fischigen Passagier relativ unspektakulär überstanden.

Mit dem unangenehmen Geruch in der Nase ging unsere Fahrt dann weiter Richtung Norden. Auf der Straße wurden wir diesmal erhört und haben endlich 2 Rentiere (oder Elche, wir wissen es noch nicht 100 %ig) gesehen. Typisch Touris sind wir kurz rechts ran und haben die Tiere bewundert, wie sie ganz entspannt an unserem Auto vorbei, geflüchtet sind.

Beim nächsten Halt an einer Tankstelle hatten wir dann den ersten Kontakt mit der schwedischen Polizei. Keine Sorge, wir hatten nichts verbrochen, die freundlichen Beamten waren lediglich interessiert, was da für ein beklebtes, deutsches Fahrzeug hält. Nachdem wir ihnen von unserer Rallye erzählt haben, standen sie uns noch für ein gemeinsames Foto zur Verfügung.

Nach diesem geruchsintensiven Tag und 565 gefahrenen Kilometern endete dieser an einem See in Gällivare.

 

 

About the author: Toni

Leave a Reply

Your email address will not be published.