+++TAG 10+++

Abfahrt: 7:00 Uhr, Rummu (Estland), Kilometerstand: 17.028 Ankunft: 17:00 Uhr, Riga (Lettland), Kilometerstand: 17.350 Auf unserem Zettel stand heute die Besichtigung eines geheimnisvollen Ortes - ein verlassenes Gefängnis im Wasser. 40 Kilometer von Estlands Hautstadt Tallinn entfernt liegt der Ort Rummu. Heute sieht man dort weißen Sandstrand und kritsallklares Wasser in einem Badesee. Früher sah es hier ganz anders aus. Die sowjetische Regierung hat dort in den 40er-Jahren das Murru-Gefängnis gebaut. Die Insassen mussten im angrenzenden Steinbruch hart schuften und Kalkstein abbauen. Heute ist statt des Steinbruchs ein großer See zu sehen, der auch Blaue Lagune gennant wird. Abenteurlustige kommen her, um zu schwimmen, Kanu zu fahren und zu tauchen. Bizarr ist: Aus dem Wasser ragen noch Reste der ehemaligen Gefängnisgebäude.   Nachdem wir diesen wundervollen Ort wieder verlassen haben, ging unsere Reise direkt weiter, in Richtung RIGA. Hier haben wir uns ein Hotel gesucht, um unsere Ida auf einem überwachten Parkplatz sicher abstellen zu können. Abends haben wir dann die wunderschönen Stadt erkundet. Und was findet man in Riga, mitten in einer Open-Air-Kneipe in der Innenstadt?! Einen als Tresen umfunktionierten Ford Transit MK1 - genau unsere Location. [gallery ids="518,519,520,521,523,524,525,526,527,515,517,522"] 24

+++TAG 9+++

Abfahrt: 11:00 Uhr, Helsinki (Finnland), Kilometerstand: 16.938 Ankunft: 20:00 Uhr, Rummu (Estland), Kilometerstand: 17.028 Nachdem wir heute mal ganz in Ruhe ausschlafen und frühstücken konnten, haben wir den Campingplatz und Helsinki gegen 11 Uhr verlassen. Es ging direkt zur Fähre, die uns nach Tallin in Estland schippern sollte. Für unser morgendliches Ziel sind wir noch ein Stück aus der Stadt rausgefahren und haben uns in Rummu einen Platz zum campen gesucht. Diesen haben wir nach langer Suche an einem belebten See gefunden. In Estland war heute und morgen Feiertag, was man daran gemerkt hat, dass einige Leute den Abend genutzt haben um am See zu grillen und Musik zu hören. [gallery ids="506,507,508,509"]  

+++TAG 8+++

Abfahrt: 7:50 Uhr, Kivitaipale (Finnland), Kilometerstand: 16.189 Ankunft: 21:00 Uhr, Helsinki (Finnland), Kilometerstand: 16.938   Unseren heutigen Tag haben wir mit einer Rekordfahrt quer durch Finnland verbracht. Nach insgesamt 750 km und 13h Fahrzeit sind wir in der finnischen Hauptstadt Helsinki gelandet. Dort haben wir uns einen sicheren Platz auf einem Campingplatz gesucht. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ging es dann weiter in Richtung Innenstadt, wo wir in einem Hard Rock Café eine ausgiebige Mahlzeit zu uns genommen und anschließend ein wenig die Stadt erkundet haben.

+++ TAG 7 +++

Abfahrt: 10:00 Uhr, Kariganiemi (Finnland), Kilometerstand: 15.765 Ankunft: 21:00 Uhr, Kivitaipale (Finnland), Kilometerstand: 16.189   Es sind zwar noch knapp 6 Monate bis dahin, bei uns wird es aber heute schon weihnachtlich. Im weiteren Verlauf unserer Reise steht heute nämlich ein Besuch beim Weihnachtsmann an. Doch bevor wir dort ankamen, hatten wir wieder eine nette Begegnung der besonderen Art. Eine finnische Familie, denen unser Fahrzeug bereits am Nordkap aufgefallen ist, hat uns heute wieder zufällig auf der Straße entdeckt. Also folgten sie uns über mehrere Kilometer, um uns kennenzulernen. Nach einer von uns eingelegten Pause auf einem kleinen Parkplatz hatte die "Verfolgung" dann endlich ein Ende und die Familie hat die Chance genutzt. Freudestrahlend verließ die Familie ihr Fahrzeug und erzählte uns, dass sie sich bereits über unser Projekt informiert hatten. Die Mutter, selbst gebürtige Deutsche, spielte dabei den Übersetzter für den Rest der Familie, die leider nur finnisch sprachen und uns nicht verstanden haben. Nach einem netten Gespräch haben wir uns dann verabschiedet und unsere Reise Richtung Santa Claus weitergeführt. Im finnischen Lappland Rovaniemi befindet sich das Weihnachtsmanndorf und das sogar am magischen nördlichen Polarkreis. Unsere Aufgabe hier war es unser Fahrzeug als Schlitten zu gestalten, ein Teammitglied als Weihnachtsmann und die anderen als seine Gehilfen zu verkleiden. Und so besorgten wir uns einige Materialien, Umhänge und Dekoartikel und legten los. Schnell war klar, dass wir den perfekten Weihnachtsmann bereits in unseren Reihen haben, also musste René den roten Umhang und den aus Klopapier präparierten Bart auftragen, während Harald und Toni die Rentiermützen aufgesetzt haben. Ida wurde mit einer goldenen Girlande dekoriert und von uns über den Polarkreis gezogen. Da wir etwas spät dran waren und der echte Weihnachtsmann seine Läden bereits abgeschlossen und bereits Feierabend gemacht hatte, haben wir ihn leider nicht mehr treffen können. Unseren Wunschzettel für das nächste Fest haben wir ihm vorsorglich trotzdem schon mal zukommen lassen. Unser Tag endete an einem gemütlichen Platz an einem See in Kivitaipale, den wir uns mit 17.928 Mücken geteilt haben. [gallery ids="493,494,492,489,490,491,495,497,496"]  

+++ TAG 6 +++

Abfahrt: 8:50 Uhr, Alta (Norwegen), Kilometerstand: 15.289 Ankunft: 22:30 Uhr (21:30 Uhr deutsche Zeit), Karigasniemi (Finnland), Kilometerstand: 15.765   Heute war der Tag auf den wir lange hingefiebert haben. Wenn auch immer mit der gesunden Skepsis, ob wir unserer alten Feuerwehrlady "Ida" diesen Weg bis zum Nordkap zumuten können. Denn der Weg bis zum nördlichsten Punkt Europas wird nicht einfach sein. Auf uns warten insgesamt fünf Tunnel, der längste sogar knapp 7 km lang, mit einer Steigung bis zu 10 %. Für unsere Ida bedeutete dies wiederum eine erhöhte Belastung. Und nichts könnten wir weniger gebrauchen als (hier oben) liegen zu bleiben. Vor uns liegen also noch ca. 235 km bis zum Nordkap, die wir bis zum Ort Olderfjord auch gewohnt entspannt abgefahren sind. Nirgends trifft der Spruch "Der Weg ist das Ziel" wohl mehr zu, als hier in Norwegen. Unglaublich faszinierend ist es neben den Fjorden an steilen Berghängen zu fahren oder nach jeder der unzähligen Kurven aufs Neue von beeindruckenden Landschaften überrascht zu werden. Unsere Finger waren während der Fahrt ständig am Kameraauslöser, zusammen mit den Worten "Wahnsinn, guckt mal da". Die ersten Tunnel warten auf uns, wurden von unserer Ida aber mit Bravur gemeistert. Und dann war er da, der berüchtigte Nordkaptunnel. Dieser ist 6.870 m lang und liegt an der tiefsten Stelle 212 m unter dem Meeresspiegel. Relativ entspannt beginnt der Tunnel, es geht steil bergab. Ein Lampenband in der Mitte des Tunnels sorgt für die gemütliche Stimmung. Die will bei uns aber nicht aufkommen - im Gegenteil. Nachdem die tiefste Stelle erreicht wurde, geht es die nächsten 4 km steil bergauf. 10 %. Die wohl angespanntesten Minuten für uns. Man kann quasi die Tropfen hören, die von der Tunneldecke auf unser Auto fallen. Ida, die sich ihre Zeit nimmt, quält sich im 2. Gang, mit 15 km/h den Weg aus dem Tunnel, bis wir alle endlich sprichwörtlich das Licht am Ende sehen. Erleichterung, Freude in allen Gesichtern, Menschen die sich in den Armen liegen, irgendwo hört man ein Feuerwerk, ungefähr so fühlte es sich an, als wir es geschafft hatten. Nun war es wirklich nicht mehr weit bis zum Nordkap. Zwar warten auch hier nochmal einige Straßen mit enormen Anstieg auf uns, im Vergleich zum Tunnel aber ein Leichtes. Nach gefühlt 17 Schweißausbrüchen haben wir es dann endlich geschafft. Das Nordkap liegt vor uns. Lediglich eine Schranke und ein Kassenhäuschen trennen uns nun noch vom Höhepunkt (im wahrsten Sinne) unserer Reise. Wir erreichen den nördlichsten Parkplatz Europas, den unzählige Wohnmobile auch für sich eingenommen haben. Auf geht's in die Nordkaphallen hinein und gleich auf der anderen Seite wieder raus, direkt zur berühmten Weltkugel, dem Wahrzeichen des Nordkap. WAHNSINN. Ein Gefühl von Erleichterung und großem Stolz macht sich breit. Wir nutzen die Chance ohne Touristen im Bild, haben unsere Teamflagge gehisst und zahlreiche Fotos in jeder Pose geknipst. Da es zu den Stoßzeiten nicht erlaubt ist mit dem Fahrzeug bis zur Kugel zu fahren, erfragten wir vor Ort die Möglichkeit, zumindest ein Foto vor dem Eingangsbereich zu machen. Wir haben zwar nicht wirklich dran geglaubt, aber nachdem wir erzählt haben, womit wir angereist sind, durften wir über die Busspur, bis vor die Tür unsere Ida abstellen und schnell unsere Teamfotos machen. Nachdem dies erledigt war, haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht. Leider auch wieder durch unseren nicht lieb gewonnen Nordkaptunnel. Aber auch hier sind wir, wenn auch sehr langsam, dafür aber ohne Probleme, wieder rausgekommen. Unmittelbar nach dem Tunnel haben wir unserer Ida dann eine verdiente Pause gegönnt und bei unserem heimischen Werkstattteam angerufen, dass wir heil an- & wieder runtergekommen sind. Im weiteren Verlauf des Tages haben wir Norwegen verlassen und sind erneut über die finnische Grenze gefahren. Direkt dahinter haben wir uns einen Schlafplatz gesucht . Was uns beim Blick auf die Uhr auffiel, man hat uns direkt eine Stunde geklaut. Bevor wir den Tag beendet haben, sind wir nochmal in den eiskalten Fluss gesprungen. [gallery ids="472,473,474,475,466,468,467,477,478,476,479,469,470,471,480,481,465"]    

+++ TAG 5 +++

Abfahrt: 9:15 Uhr, Gällivare (Schweden), Kilometerstand: 14.838 km Ankunft: 19 Uhr, Alta (Norwegen), Kilometerstand: 15.289 km   Zwar ist es hier in Gällivare etwas kälter als in den letzten Tagen (9°C), dafür konnten wir gegen Mitternacht bei herrlichem Sonnenschein einschlafen. Nach der ersten mückenfreien Nacht, haben wir uns am frühen morgen wieder direkt zu unserem Zielort --> Nordkap begeben. Eigentlich wäre heute die offizielle Party mit allen anderen Teams auf den Lofoten. Wir haben uns aber aufgrund unserer alten Lady Ida dazu entschieden diese Party auszulassen und dafür einiges an Zeit rauszuholen. Und so machten wir uns wieder auf den Weg über die uns seit Tagen bekannte Landstraße E45. Dabei sind wir durch die gefühlt 17. Baustelle, mit abgefrästen Straßen gekommen, vorbei an Orten wie Puoltikasvaara, Ounistunturi und Mertajärvi. Bis wir feststellen mussten, dass unsere Zeit im schönen Schweden nun vorbei war und wir die finnische Grenze überquerten. Relativ unspektakulär verlief dieser Grenzübertritt. Dafür erlebten wir kurze Zeit später eine Überraschung. Uns kam nämlich auf der anderen Straßenseite ein baugleicher Ford Transit MK1 entgegen, den wir freundlich abgrüßten. Ganz aufgeregt hofften wir, dass dieses Fahrzeug anhielt und tatsächlich drehte es nochmal um. Und so gesellten sich die beiden jungen Finnen zu uns an den Straßenrand und wir bewunderten gegenseitig den jeweils anderen Transit. Auch die beiden haben ihren Transit zu einem Camper mit Schlafplatz und Küche umfunktioniert und touren so durch die Gegend. Noch schnell ein paar Fotos gemacht und dann haben sich die beiden Transits auch schon wieder auf die Reise gemacht. Für uns ging es weiter Richtung Alta, eine Stadt in Norwegen, die wir uns als heutiges Tagesziel gesetzt haben. Dort kamen wir nach einem erneuten Grenzübertritt auch gegen 19 Uhr an. Ziel für morgen: NORDKAP.   [gallery ids="455,456,457,458,461,460,459,462"]

+++ TAG 4 +++

Abfahrt: 8:45 Uhr, Hoting (Schweden), 14.273 km Ankunft: 20:30 Uhr, Gällivare (Schweden), 14.838 km Komplett zerstochen von allen Mücken dieser Erde, die sich heute Nacht an unserem Schlafplatz versammelt haben, sind wir relativ gut in den Tag gestartet. So sollte es jedoch nicht bleiben, denn uns erwartete eine ziemlich unappetitliche Tagesaufgabe - die Surströmming-Challenge. Hierbei handelt es sich um einen vergorenen Fisch (Hering) in einer Dose. In einem Supermarkt haben wir uns bereits gestern diese schwedische Delikatesse organisiert. Die Verkäuferin musste dafür extra in die Kühlung gehen und war sehr amüsiert über unser Vorhaben. Unsere Aufgabe hatte es in sich: Wir müssen die Dose Surstömming öffnen, ein Foto mit dem aktuellen Kilometerstand machen, die geöffnete Dose im Auto transportieren und nach 200 Kilometern ein weiteres Foto mit geöffneter Dose und Kilometerstand machen. Das öffnen der leicht ausgebeulten Fischdose wurde mit einem zischen eingeleitet, unmittelbar danach zog dann der Geruch in unsere Nase. Vergleichbar war dieser Gestank mit Dixi-Toiletten...ungeleert...nach mehreren Tagen Festival. Schnell ein Foto gemacht und die Dose fest in eine Tüte gewickelt haben wir die 200 km mit dem fischigen Passagier relativ unspektakulär überstanden. Mit dem unangenehmen Geruch in der Nase ging unsere Fahrt dann weiter Richtung Norden. Auf der Straße wurden wir diesmal erhört und haben endlich 2 Rentiere (oder Elche, wir wissen es noch nicht 100 %ig) gesehen. Typisch Touris sind wir kurz rechts ran und haben die Tiere bewundert, wie sie ganz entspannt an unserem Auto vorbei, geflüchtet sind. Beim nächsten Halt an einer Tankstelle hatten wir dann den ersten Kontakt mit der schwedischen Polizei. Keine Sorge, wir hatten nichts verbrochen, die freundlichen Beamten waren lediglich interessiert, was da für ein beklebtes, deutsches Fahrzeug hält. Nachdem wir ihnen von unserer Rallye erzählt haben, standen sie uns noch für ein gemeinsames Foto zur Verfügung. Nach diesem geruchsintensiven Tag und 565 gefahrenen Kilometern endete dieser an einem See in Gällivare. [gallery ids="434,436,438,437,439,447,448,440,441,442,443,445"]    

+++ TAG 3 +++

Abfahrt: 10:45 Uhr, Orsa (Schweden), 13.848 km Ankunft: 19.30 Uhr, Horing (Schweden), 14.273 km Vom Campingplatz in Orsa ging unsere Reise heute weiter in den Norden Schwedens. Neben den traumhaften Landschaften haben wir außerdem zahlreiche Teams der Rallye gesehen, die an uns vorbeigezogen sind. An dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass hier niemand als Konkurrenz angesehen wird, sondern man sich auf jeden einzelnen verlassen kann, wenn man mal Hilfe braucht oder am Straßenrand eine Panne hat. Bisher mussten wir diese Hilfe zum Glück noch nicht in Anspruch nehmen, da unsere Ida nach nunmehr über 1.500 km immer noch tapfer durchhält. Eine weitere Foto-Challenge war für uns heute in der Nähe von Östersund möglich: "Top Gear Cover - Foto deines Teams in Top Gear Style mit einem Helikopter, Panzer oder Jet". Nach vollendeter Mission sind wir die restlichen Kilometer bis zum nächsten Campingplatz in Hoting gefahren und haben dort unser Zelt aufgeschlagen. Später dazugestoßen sind die Teams #48 und #28.    

+++ TAG 2 +++

Abfahrt: 9 Uhr, Torup (Schweden), 13.312 km Ankunft: 20 Uhr, Orsa (Schweden), 13.848 km [gallery ids="421,422,423,424"] Die erste Nacht ist beendet und so langsam sind wir drin im Rallye-Modus. Nach einem kurzen Frühstück haben wir uns auf den Weg zu einem Autofriedhof nach Ryd gemacht, ... also zumindest war das unser Plan. Denn am vermeintlichen Zielort angekommen, teilten uns Einheimische mit, dass es noch mindestens zwei weitere Orte mit dem Namen Ryd in Schweden gibt. Ein Blick auf die Karte bestätigte dies. Ärgerlicherweise waren wir bereits ca. 200 km vom eigentlichen Autofriedhof entfernt. Nicht dramatisch, wir haben trotzdem ordentlich Strecke zurückgelegt und haben uns eine kleine Pause in Langban gegönnt, wo wir eine Reiterin entdeckt haben, die uns bei einer Foto-Challenge helfen konnte. Die Aufgabe lautete "Lass dein Rallye-Gefährt von einem Pferd ziehen". Gesagt, getan - wurde unsere Ida kurzerhand als Kutsche umfunktioniert, wenn auch nur für`s Bild. Unsere Reise endete an diesem Tag auf einem Campingplatz in Orsa.

+++ TAG 1 +++

Start: 11 Uhr, Greifswald, KM-Stand 12.876 km...
Ende: 22:45 Uhr, Torup (Schweden), KM-Stand 13.312 km Unser Tag startete gestern ja leider nicht wie geplant am offiziellen Start in Hamburg, da wir völlig unerwartet ein Problem mit unseren Bremsen hatten. Somit ging unsere Reise etwas später und von unserer Heimat aus los. Gegen 11 Uhr machten wir uns auf dem Weg zur Rostocker Fähre, rüber nach Gedser. Auf der A20 haben wir uns dann erst mal einen Stau gegönnt. So eine Rallye soll ja schließlich auch entschleunigen. Nach gefühlt 17.000 aufleuchtenden Bremslichtern später, haben wir es dann aber noch rechtzeitig zur Fähre geschafft und konnten unsere Ida bequem nach Dänemark transportieren lassen. Von dort ging es direkt weiter über die Öresundbrücke nach Schweden, wo wir unser Fahrzeug gegen 22.45 Uhr irgendwo neben einer Straße abgestellt, noch schnell eine Dose Nudeln mit 2,43 Millionen Mücken geteilt haben und dann anschließend in die Schlafsäcke gesprungen sind. Morgen geht die Reise weiter... Hauptsache ankommen! [gallery ids="414,415,416,417"]