+++UNSERE SPENDENSEITE IST ONLINE+++

Wir fahren, ihr spendet! Mit unseren gesammelten Spenden unterstützen wir den Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Leuchtturm e.V. Greifswald, dessen großes Ziel es ist, ein stationäres Kinderhospiz in M-V aufzubauen. Dieses gibt es gegenwärtig in unserem Bundesland nämlich nicht. Aus diesem Grund sind derzeit viele ehrenamtliche Betreuer ambulant unterwegs, unterstützen und entlasten Familien mit erkrankten Kindern, auf dem oft viele Jahre dauernden Krankheitsweg, nehmen sich Zeit für die Geschwisterkinder und leisten Trauerarbeit.
Wir sehen die Rallye daher als Chance etwas Gutes zu tun und Spenden für ein soziales Projekt zu sammeln, welches uns persönlich sehr am Herzen liegt. Jede Hilfe zählt, jeder Cent kommt an! www.betterplace.org/f31757

+++Kleine Ida trifft große Ida+++

Wie ihr vielleicht wisst, ist die Namensgeberin für unseren Ford Transit die 6-jährige Tochter des Vorbesitzers (Robin), die Anfang des Jahres die Diagnose Gehirntumor erhalten und dadurch mittlerweile fast vollständig ihr Augenlicht verloren hat. Die Hintergrundgeschichte zum Fahrzeugkauf könnt ihr nochmal nachlesen in unserem 1. Blog-Eintrag. Nunmehr haben wir unser Versprechen eingehalten und die kleine Ida und ihre Mutti, zu uns nach Lubmin, zu einem Erholungsurlaub, eingeladen. Natürlich stand hier neben einigen Strandbesuchen auch ein gemeinsamer Ausflug mit unserer motorisierten lda ganz oben auf der Liste.
So konnten wir beide Idas wieder zusammenführen und der kleinen Ida, die vor einigen Monaten Zuhause noch in dem Fahrzeug gespielt hat (damals jedoch noch nicht fahrtüchtig und nicht zugelassen), den Wunsch erfüllen und mit ihr in dem Ford durch die Gegend fahren. Liebe Ida, es war uns eine große Freude dich und deine Mami endlich kennenzulernen und hoffen du hattet genauso viel Spaß wie wir. Zu sehen wie glücklich und aufgeweckt du bist, ist bemerkenswert. Bleib weiterhin so ein tapferes und fröhliches Kind und vor allem stark. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen und wünschen dir weiterhin alles erdenklich Gute.

+++WIR SIND STRAßENTAUGLICH UND HISTORISCH+++

Da unsere Ida in den letzten Tagen in der Werkstatt unseres Vertrauens verbracht und einige notwendige Reparaturen erhalten hat, war es etwas ruhiger um uns geworden. Nun melden wir uns endlich wieder mit frischen Neuigkeiten zurück. Nachdem alle Reparaturen erfolgreich abgeschlossen und auch der TÜV-Sachverständige nichts zu meckern hatte, konnten wir unser Fahrzeug heute zulassen. Wir sind also ab sofort auf der Straße zugelassen. Und das Beste, dank eines H-Kennzeichens fahren wir fortan sogar als „kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“ durch die Gegend.
Wir freuen uns wahnsinnig und sind dann jetzt mal auf dem Asphalt unterwegs. 😎 Wir arbeiten aber nebenbei auch noch an der Erstellung einer Spendenseite, die bald online gehen wird. Außerdem gibt es noch ein großes Wiedersehen... dazu demnächst mehr.

+++Sommerfest Lubmin+++

Das Seebad Lubmin hat heute zum Sommerfest geladen und wir durften bei bestem Wetter und dank der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Kollegen, Freunde und Bekannten, Kaffee und Kuchen verkaufen. Mit dabei hatten wir natürlich unsere Ida. Nebenbei haben wir von unserem Projekt und dem guten Zweck berichtet und haben uns über den Besuch des Vorstandsvorsitzenden des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Leuchtturm e,V, Greifswald, Herrn Ewald Kruschel, gefreut, der uns eine offizielle Spendendose zur Verfügung gestellt hat.  

+++Unser Rallye-Fahrzeug+++

Baltic Sea Circle - das bedeutet nicht nur 7.500 km im wilden Ritt um die Ostsee, ohne Navi und GPS, die Regeln besagen, dass das teilnehmende Fahrzeug mindestens 20 Jahre alt sein muss. Für diese Suche haben wir uns über Wochen, intensiv auf den einschlägigen Online-Fahrzeugmärkten rumgetrieben, um das perfekte Gefährt zu finden. Nach langen Überlegungen, womit wir die Reise überhaupt antreten wollen, sind wir im Mai 2018 endlich fündig geworden.
Die Wahl fiel auf einen feuerwehrroten Ford Transit MK1 - Baujahr 1975. Der Kontakt zum Vorbesitzer Robin wurde kurzerhand aufgenommen. Wir konnten ihm mit unserem Vorhaben sofort begeistern, sodass er uns seinen Ford zum Verkauf angeboten hat und auch erklärte, was seine Beweggründe dafür sind. Geplant war dieser Verkauf nämlich nicht... Das Fahrzeug sollte nach dem Ankauf von der örtlichen Feuerwehr als Reisemobil für die Familie dienen. Bevor jedoch mit den Umbaumaßnahmen begonnen werden konnte, erhielt die Familie die traurige Nachricht, dass die 5- jährige Tochter Ida an einen unheilbaren Gehirntumor erkrankt ist, und ihr nur noch ein Jahr zum Leben bleibt. Diese Zeit will die Familie natürlich intensiv mit ihr nutzen, sodass aus zeitlichen und finanziellen Gründen ein Verkauf des Fahrzeuges notwendig wurde. Bewegt von dieser Geschichte haben wir uns, nach Rücksprache mit der Familie, dazu entschieden, dass Fahrzeug Ida zu nennen und sie symbolisch bei unserer Reise um die Ostsee zu führen. Doch wie kommt der Ford aus der Nähe von Dresden bis in unser beschauliches Lubmin? Hierüber brauchten wir uns nicht lange Gedanken machen, da Robin und ein Kumpel uns das Fahrzeug unbedingt persönlich vorbeibringen wollten. Gesagt, getan. Nach kurzer Zeit brachten uns die Jungs das Auto, nach einer langen Reise, bis vor die Haustür. (Dass man selbst in dieser schwierigen privaten Situation so selbstlos ist, können wir gar nicht genug wertschätzen. Als kleines Dankeschön haben wir die Familie eingeladen, einen längeren Erholungsurlaub bei uns zu verbringen...) Voller Vorfreude sind wir nun gegenwärtig dabei die ersten (Schönheits-)Reparaturen vorzunehmen, um das Fahrzeug auch wieder sicher auf die Straße zu bringen.

Die Suche nach dem Auto

Eine Ralley... um die Ostsee... ca. 7500 Kilometer und das in einem mind. 20 Jahre altem Auto. Was nimmt man da? Klar, die ersten Ideen waren bei einem VW Transporter. Aber das fährt fast jeder. Als nächstes kamen wir auf einen Diesel-Benz, der hält was aus. Aber nicht wirklich Stilecht. Zumindestens für uns. Einen Volvo? Würde zwar irgendwie zu den Ländern passen, aber irgendwie auch noch nicht das Richtige. Harald fand dann Ida bzw. einen Ford Transit MK1. Ein altes Feuerwehrauto, wie einige ihrer Artgenossen. Mittlerweile aber in Privathand, die freiwillige Feuerwehr hatte Ida schon ausrangiert. Der Käufe wollte Ida umbauen, mit Schlafabteil im Heck, als Reiseauto. Leider traf die Familie ein schwerer Schicksalschlag und die kleine Tochter (Ida) erkrankte schwer. An ein Umbau und Urlaub war nicht mehr zu denken. Also wollte er das Auto wieder verkaufen, was in der Situation nur zu leicht zu verstehen ist. Da kamen wir.... ein Auto mit Stil, für eine gute Sache... es passte einfach. Deshalb haben wir uns auch dafür entschieden den Ford den Namen der kleinen Tochter zu geben um sie dadurch zu ehren.